Neuer Ergometrie-Messplatz (20.05.2019)

Das Werksarztzentrum hat seit dem 20.5.2019 einen neuen Ergometriemessplatz. Der alte Messplatz der Firma Schiller war nach 21 Jahren treuer Arbeit in die Jahre gekommen und wurde aufgrund den stark steigenden Untersuchungszahlen den mordernen Anforderungen nicht mehr gerecht. Nun können wir allen Feuerwehren und Hitzearbeitern die Untersuchungen auf einem top-modernen Ergometer und EKG von Custo Med anbieten.


Mitgliederversammlung 22.5.2019

Es findet eine Mitgliederversammlung am 22.5.2019 statt. Bitte den Termin vormerken!


Otoplastiken / individueller Gehörschutz

Das Werksarztzentrum freut sich, allen angeschlossenen Mitgliedern einen sehr interessanten Service anbieten zu können. Zusammen mit dem Anbieter Otoplastik57.de aus Siegen bietet das WAZ die Kontrolle und Abdrucknahme für die Herstellung von Otoplastiken an. Dadurch profitieren die Mitglieder gleich mehrfach: Zum einen kann das WAZ neuen Mitarbeitern direkt bei Einstellung bzw. im Rahmen der Vorsorge Lärm eine Abdrucknahme und damit das schnelle Ausstatten mit Gehörschutz anbieten, zum anderen kann auch die vorgeschriebene Kontrolle alle 2 Jahre schnell und unkompliziert im Werksarztzentrum vorgenommen werden. Als drittes ist noch die hohe Kosteneinsparung zu nennen, die durch den Rahmenvertrag mit Otoplastik57.de erreicht wurde. So können Otoplastiken / individuell angepasster Gehörschutz schon ab 69 Euro netto je nach Abnahmemenge erstellt werden werden.


Zeitungsbericht Febuar 2019

Das Werksarztzentrum Haiger ist den meisten Beschäftigten im Drei-Länder-Eck und darüber hinaus ein Begriff, werden hier doch ca. 12.200 Mitarbeiter der umliegenden Firmen arbeitsmedizinisch betreut.Seit dem 1. 1. 2019 steht das Zentrum nun unter neuer ärztlicher Leitung. „Dazu konnten wir den jungen Facharzt für Arbeitsmedizin Alexander Gräf, 36, aus Siegen, gewinnen“ freut sich Gero Düweke, Vorstandsvorsitzender des Werksarztzentrums. Dieser löst die bei vielen hoch geschätzte Ärztin Sabine Pfeiffer ab, die aus privaten Gründen von der ärztlichen Leitung zurücktrat. Sie wird dem Zentrum weiterhin als Ärztin in Teilzeit zur Verfügung stehen. Herr Gräf war vorher sowohl im AMZ Siegen als auch im AMZ Olpe als Arbeitsmediziner tätig und bringt große Erfahrungen in der Betreuung von Betrieben sämtlicher Tätigkeitsfelder mit, von der Stahl verarbeitenden Industrie bis zu Gesundheitsdienstleistern und Krankenhäusern.
„Ich hoffe, das Image der Arbeitsmedizin deutlich verbessern und verjüngen zu können“ sagte er im Interview. „Für mich ist die Stelle in Haiger ein Traumberuf, ich bin schnell am Arbeitsplatz und außerdem ist jede neue Firma hoch interessant. Ich vergleiche es immer gerne mit der Sendung mit der Maus oder Quarks&Co, nur live.“
Den Beruf in der Klinik, Voraussetzung für den Arbeitsmediziner, vermisst Herr Gräf nicht. „Die Frustration war oft hoch, von Urlaubsplanungen bis Fließbandarbeit anstatt Zeit für den Patienten. Als Arbeitsmediziner ist alles ganz geregelt“. Auf die Frage, ob denn bei diesen Bedingungen überhaupt noch offene Stellen vorhanden seien, antwortete er: „Ja! Leider hat die Arbeitsmedizin verpasst, für sich zu werben. Hier in Hessen können sich im Gegensatz zu NRW auch Kollegen anderer Fachrichtungen als nur der Inneren Medizin zu Arbeitsmedizinern weiterbilden. Ich kann jeden Kollegen nur ermutigen, über einen Wechsel in die Arbeitsmedizin nachzudenken und freue mich immer über Bewerbungen, denn wir suchen aktuell. Dabei sind Assistenzärzte genauso willkommen wie Kollegen, die bereits einen Facharzt erlangt haben, denn gerne kann bei uns die Ausbildung zum Facharzt für Arbeitsmedizin vorgenommen werden.“ Die Vorzüge der Arbeitsmedizin liegen auf  der Hand: Termine sind planbar, Teilzeit problemlos umsetzbar, Familie und Beruf leicht zu vereinbaren. „Arbeitsmedizin ist mehr als nur Hör- und Sehtests. Gerade die Präventionsmedizin und auch der Erhalt der Arbeitskraft im Alter stehen im Fokus. Hier hat der engagierte Arzt nochdie nötige Ruhe, sich intensiv um seine Patienten zu  kümmern, eine ausführliche Anamnese durchzuführen und kann auf die sehr gute Ausstattung des Zentrums zurückgreifen.“